Ein ungarischer Hersteller realistischer Druckguss-Spielzeuge verwendete 42AWG fluorpolymerverschäumten Draht in seiner Produktion. Seine bestehende automatische Drahtverarbeitungsanlage konnte diesen sehr feinen Draht jedoch nicht konsistent schneiden und abisolieren.
Aufgrund der extrem geringen Drahtstärke trat bei dem Kunden Leiterbeschädigung, unvollständige Entisolierung, inkonsistente Schnittqualität und Längenschwankungen auf. Diese Probleme führten zu erhöhtem manuellem Aufwand, Materialverschwendung und längeren Produktionszeiten.
Der Kunde suchte daher nicht einfach nur einen weiteren Lieferanten für 42AWG-Draht. Die eigentliche Anforderung bestand darin, den ultradünnen Draht für die Serienfertigung praktischer und zuverlässiger zu machen.
Bei 42AWG , eine stabile Verarbeitung hängt von mehr ab als nur von der Drahtspezifikation selbst. Die Leiter-Konzentrizität, die Isolations-Gleichmäßigkeit und die Konsistenz des fertigen Außendurchmessers sind ebenso entscheidend wie die Genauigkeit der Anlage, die Stabilität des Zuführens, der Schneidspalt und die Prozesseinstellungen.
Nach der Prüfung der Kundenproben und Verarbeitungsbedingungen bewertete HOTTEN die Leiterstruktur, das Isolationsmaterial, den fertigen Außendurchmesser (OD) sowie die Schneidleistung.
Weitere Tests zeigten, dass das Problem nicht allein durch die Leitung verursacht wurde. Auch die bestehende Schneidausrüstung und die Messerkonfiguration des Kunden hatten konsistent Schwierigkeiten beim Schneiden einer 42AWG-Leitung mit Fluorpolymer-Isolierung.
Ein einfacher Austausch der Leitung gegen ein anderes ähnliches Produkt würde das Produktionsproblem nicht vollständig lösen.
Anstatt das Projekt als Standard-Austausch einer Leitung zu behandeln, entwickelten wir die Lösung in drei Stufen: Leitungsaufbau, wertschöpfende Verarbeitung sowie Materialalternativen.
Wir verbesserten die Leitung zunächst auf Grundlage des bestehenden Aufbaus des Kunden:
Die Tests bestätigten, dass die Gerätekompatibilität nach wie vor ein entscheidender Faktor für die Prozessstabilität war.
Sobald die Geräteeinschränkung identifiziert war, änderten wir das Lieferformat, anstatt vom Kunden zu verlangen, in Geräte für eine einzige Ultra-Feindräder-Spezifikation zu investieren oder diese erheblich umzurüsten.
HOTTEN übernahm die kritischen vorgelagerten Prozesse:
Längenmäßig trennen → Isolierung entfernen → verzinnen → prüfen
Die verarbeitete Leitung wurde anschließend als montagefertige Halbfertigkomponente geliefert.
Dadurch konnte der Kunde das Material schneller in die nachgelagerte Montage einbringen und den Aufwand für die interne Handhabung von 42AWG-Leitungen reduzieren.
Nach Behebung des unmittelbaren Verarbeitungsproblems stellten wir zudem unseren TPX-isolierten Draht als Alternative für eine langfristige Materialbewertung vor, wobei wir die sich entwickelnden europäischen Regelungen zu PFAS und fluorhaltigen Materialien berücksichtigten.
Obwohl der TPX-Draht höhere Anschaffungskosten als der ursprüngliche fluorpolymere Isolierdraht aufweist, konnte der Kunde die Lösung anhand der gesamten Verarbeitungsanforderungen bewerten – nicht allein am Drahtpreis: Dazu zählen Gerätekompatibilität, manuelle Verarbeitung, Materialverluste sowie langfristige Materialüberlegungen.
Das Projekt entwickelte sich daher von einem einfachen Austausch des 42-AWG-Drahtes zu einer umfassenderen Optimierung von Material, Verarbeitung und Lieferformat.
Nach mehreren Testrunden, Ursachenanalysen und Prozessoptimierungen bestand die endgültige Lösung die Kundenvalidierung. Der Kunde wechselte anschließend zu stabilen, wiederkehrenden Bestellungen.
Durch die Verlagerung von Schneiden, Abisolieren und Verzinnten an die Lieferantenseite konnte der Kunde:
Dieses Projekt zeigte, dass eine erfolgreiche Produktion mit 42AWG-ultradünnen Drähten nicht allein von der Einhaltung einer Drahtspezifikation abhängt. Die Kompatibilität der Maschinen, die Endverarbeitung, die Materialauswahl sowie das Lieferformat können sämtlich beeinflussen, ob das Produkt zuverlässig in die Fertigung integriert werden kann.
HOTTEN unterstützt kundenspezifische Ultradinndraht-Projekte basierend auf Kundenzeichnungen, -spezifikationen und -verarbeitungsanforderungen, darunter:
Falls Ihr Projekt instabiles Schneiden, schwieriges Abisolieren, Endverarbeitung oder fluorpolymere Werkstoffalternativen für Ultrafeindrähte umfasst, senden Sie HOTTEN bitte Ihre Drahtspezifikation, Zeichnung oder Verarbeitungsanforderungen zur technischen Bewertung.
Kann HOTTEN 42 AWG ultradünnen Draht liefern?
Ja. HOTTEN unterstützt 42 AWG und andere ultradünne Drahtstärken mit kundenspezifischen Anforderungen an Leiter, Isolation, Außendurchmesser und Verarbeitung.
Kann 42 AWG-Draht automatisch geschnitten und abisoliert werden?
Er kann mit geeigneter Ausrüstung verarbeitet werden; die Verarbeitungsstabilität hängt jedoch von der Leiterstärke, dem Isolationsaufbau, dem fertigen Außendurchmesser, der Messerkonfiguration, der Zuführgenauigkeit und den Maschineneinstellungen ab.
Kann HOTTEN 42 AWG-Draht bereits abisoliert oder verzinnt liefern?
Ja. HOTTEN kann Zuschnitt, Abisolierung und Endverzinung für kundenspezifische Anwendungen mit ultradünnem Draht anbieten.
Welche Leiterwerkstoffe sind für ultradünnen Draht verfügbar?
Je nach Anwendung kommen beispielsweise verzinnter Kupferdraht und versilberter Kupferdraht in Frage.
Kann HOTTEN fluorfreie Isolierungsvarianten bereitstellen?
HOTTEN kann alternative Isoliermaterialien wie TPX unter Berücksichtigung der elektrischen, mechanischen, verarbeitungstechnischen und regulatorischen Anforderungen des Kunden bewerten.
Können Kunden Muster oder Zeichnungen zur Bewertung einsenden?
Ja. Kunden können Drahtmuster, Zeichnungen, Spezifikationen oder Verarbeitungsanforderungen für die technische Bewertung bereitstellen.